Gemeindeblatt Hohenems, November 2016

Am Donnerstag, dem 29. September 2016, fand ein Benefizkonzert unter dem Titel „Von Bach bis Piazzolla“ zugunsten des Hilfswerks der Stadt Hohenems statt.

Dank zahlreichen Unterstützer/innen und Konzertbesucher/innen konnten am Montag, dem 12. Dezember 2016, insgesamt 1.810 Euro an Gertrude Klien, Obfrau des Hilfswerks, überreicht werden.
Auf Initiative der Pianistin des Hyperion-Trios, Cecilia Gogibedaschwili, die auch als Musikpädagogin an der tonart Musikschule aktiv ist, wurde im Herbst eine Benefizkonzertreihe organisiert. Am jeweiligen Aufführungsort wurde für das ansässige Hilfswerk ein Kammermusikkonzert gespielt. Mitglieder des Hyperion-Trios sind: Simone Melanie Bösch (Flöte), Thomas Dünser (Violoncello) und Cecilia Gogibedaschwili (Klavier).

vol.at, 30.09.2016

Von Bach bis Piazzolla
Einen besonderen Konzertgenuss erlebten die Zuhörer im Pfarrsaal St. Karl beim Benefizkonzert.

Hohenems. Zugunsten des Hilfswerkes der Stadt Hohenems hatte Cecilia Gogibedaschwili vergangenen Donnerstag einen Kammerkonzertabend organisiert. Musikalisch tonkräftig unterstützt wurde die Klavierpädagogin von Simone Melanie Bösch auf der Flöte und Thomas Dünser am Violoncello. Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Frank Bridge, Carl Maria von Weber und Astor Piazzolla brachte das Trio zu Gehör, das an diesem Abend unter dem Namen „Hyperion Trio“ aus der Taufe gehoben wurde.

Der Vater des Sonnengottes

Menschen helfen, die unverschuldet in Not geraten sind, diese Aufgabe hat sich das Hilfswerk gestellt. Allen voran springt die Obfrau des Vereins Gertrude Klien jederzeit in die Bresche, wenn es irgendwo hakt und zwickt. Neben dem musikalischen Hochgenuss freute sich die aktive Helferin natürlich über den Reinerlös des Abends, der ihrem Hilfswerk zugutekommt. Treffend hört sich auch der Name des Trios an, „Hyperion“ ist einer der 12 Titanen aus der griechischen Mythologie, Sohn des Uranos (Himmel) und der Gaia (Erde), sowie der Vater des Sonnengottes Helios. Der höchste Baum der Erde ist nach ihm benannt, ein Küstenmammutbaum in Kalifornien, der 115,5 Meter misst. Das Trio hat sich erdverbunden, mit Musik, die den Himmel verspricht, an die Instrumente begeben und sich dem guten Zweck verschrieben. Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe sollen wachsen wie ein Baum und auch andere dazu auffordern, zu helfen, wenn Not am Mann ist.

vol.at, 30.11.2015

Mit einem außergewöhnlichen Musikgenuss wurden die Gäste im Salomon-Sulzer-Saal am Donnerstag verwöhnt.

Hohenems. Simone Melanie Bösch und Jan C. Schultsz, zwei Virtuosen der Sonderklasse, verzauberten ihr Publikum am Donnerstagabend im Salomon Sulzer Saal. Die beiden Vollblutmusiker kennen und schätzen sich seit Jahren, liegen quasi musikalisch auf derselben Wellenlänge und verstehen sich Note für Note auch ohne Worte. Der Pianist und die Flötistin befassten sich an diesem musikgeladenen Abend mit Werken von Cécile Chaminade, Francois Poulenc, Astor Piazzolla, Robert Schumann und Thomas Thurnher. Begrüßt wurden die Gäste vom 1. Vizepräsident OA Dr. Helmut Eiter. Vom Bucher-Verlag wurde ein Kinderbuch „Konrad und die Fischchen“ vorgestellt, das kindgerecht von einem Jungen erzählt, der an Leukämie erkrankt ist. Auch Richard Amann mit Gattin und LH Markus Wallner mit Ehefrau gesellten sich zu den Gästen und genossen einen unterhaltsamen Abend.

Krebshilfe – im Namen der Menschen

Die Beratungsstellen der Krebshilfe Vorarlberg bieten Psychoonkologische Beratung, klinisch-psychologische Behandlung und Psychotherapie. Das BeraterInnen-Team ist da für Betroffene und deren Angehörige, aber auch für das Helfer- und Pflegesystem. Zeit schenken und neue Wege finden, um Krisensituationen zu bewältigen, sehen die Krebshilfe Mitarbeiter als ihre Aufgabe an. Beistand und Entlastung bietet die Krebshilfe in folgenden Punkten: 
Begleitung im Umgang mit der Erkrankung, ihren Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten; Unterstützung bei der Verarbeitung der Diagnose, bei Wiedererkrankung, während der Behandlung und in der Nachsorge; Fokussierte klinisch-psychologische Intervention bei speziellen Anliegen im onkologischen Zusammenhang; Vernetzung mit  Ärzten, Ernährungsberatung, sozial- und arbeitsrechtlicher Beratung –  oder auch zu anderen Institutionen wie Caritas, Hospiz, Mohi, Krankenpflegeverein und Selbsthilfegruppen; Information zu Rehabilitations- und Kurmaßnahmen und weiteren Möglichkeiten für Erholung, Ruhe und Kraft; Begleitung von mitbetroffenen Kindern und Jugendlichen („Mama – Papa hat Krebs“)! Umfangreiche Hilfsmaßnahmen erfordern umfangreiche Geldmittel – immer wieder werden deshalb Benefizveranstaltungen organisiert, Geldspenden tun Not. Versunken in der Magie der Musik, spielten Simone Melanie Bösch und Jan C. Schultsz ein Konzert, das die Herzen der Zuhörer berührte.

27.11.2015 Zeitschrift Kultur, Silvia Thurner

Musik und soziales Engagement in Personalunion – Die Flötistin Simone Bösch und der Pianist Jan Schultsz gestalteten ein stimmungsvolles Konzert

 Simone Bösch ist die Leiterin der Beratungsstelle der Österreichischen Krebshilfe Vorarlberg und zugleich eine hervorragende Flötistin mit besten Referenzen. Ihre beiden Professionen verbindet Simone Bösch engagiert und gerne stellt sie ihre Kunst in den Dienst für andere. So musizierte sie gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Jan Schultsz im Salomon-Sulzer-Saal in Hohenems zugunsten krebskranker Kinder. Staunen machte neben den musikalisch gut ausgeloteten Werkdeutungen von Schumann, Chaminade, Thurnher, Poulenc und Piazzolla auch die Virtuosität der Flötistin, deren Markenzeichen ein in sich gut abgerundeter und warmer Klang ist.
 
Die eher hallige Akustik im Salomon-Sulzer-Saal stellte hohe Anforderungen an die Flötistin und den Pianisten. In sehr genau aufeinander abgestimmten dynamischen Verhältnissen präsentierten sie gemäß dem Leitgedanken des Abends - „Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an“ - einen musikalisch vielfältigen Bogen mit unterschiedlichen emotionalen Ausdrucksgehalten.

Klangpoesie und Virtuosität

In einem lyrisch poetischen Erzählton stimmten Simone Bösch und Jan Schultsz das Publikum mit den Romanzen op. 94 von Robert Schumann ein. Und bereits hier kristallisierte sich das gute Einverständnis zwischen der Musikerin und dem Musiker heraus. Zur Sache ging es im Concertino op. 107 von Cécile Chaminade, in dem Simone Bösch ihre Virtuosität eindrucksvoll unter Beweis stellte. Die großen artistisch ausgeführten melodischen Bögen formte sie mit einem schönen Timbre aus und brillierte in den solistischen Passagen. Jan Schultsz musste sich im Hinblick auf eine differenzierte Ausformung des Klavierparts, so gut es das ihm zur Verfügung stehende Instrument zuließ, nach der Decke strecken. Der Flötistin war er ein verlässlicher Partner, der ihr einen großen Freiraum gewährte.

In einem interessanten Verhältnis zur Akrobatennummer von Chaminade stand die berühmte Sonata pour flute et piano von Francis Poulenc. Dieses Werk deuteten Simone Bösch und Jan Schultsz emotional und mit vielgestaltigen Tongebungen. Abgerundet wurde das inspirierende Konzert mit Astor Piazzollas „Histoire du Tango – Café 1930“, das eher mit wenig Kanten und mehr im Hinblick auf den lyrischen Gehalt interpretiert erklang.

Miniaturen für Kinder

Von Thomas Thurnher spielte Simone Bösch das Solo für Flöte „Ein Stück Musik vom Strauch gepflückt“. Drei Gedichte für Flöte und Klavier ergänzten die für Kinder gesetzten Miniaturen. Darin setzte der Komponist aus Dornbirn mit charakteristischen musikalischen Ausdrucksmitteln wie fallenden Tonschritten, Frage- und Antwortmotiven sowie einem Rundtanz verschiedene Gefühle transparent in Töne.

Ein wichtiges Kinderbuch

Bereichert wurde der Abend durch die Präsentation des Buches „Konrad und die Fischchen“, das im Bucher Verlag Hohenems publiziert worden ist. Es wendet sich an erkrankte Kinder und an Kinder von erkrankten Eltern.

Heimat / vol.at, 26.10.2015

Mit Musik den Tisch gedeckt

Lustenau. Das Holzbläserquintett „con.moto“, bestehend aus Brigitte Rüf (Oboe), Simone Bösch (Flöte), Johanna Müller (Klarinette), Martin Pfeffer (Horn) und Emil Salzmann (Fagott), verzauberte und beschwingte sein Publikum am Sonntag in der Antonius Kapelle. Mit dem vormittäglichen Konzert erklärten sich die fünf MusikerInnen solidarisch mit all jenen, deren Tisch nicht reichlich gedeckt ist.

 Mit Musik Freude schenken

Fröhliche Klänge erfreuten die Gemüter in der Antonius Kapelle, das Repertoire war gut gewählt mit dem „Hochzeits-Tafelstück aus dem Salzkammergut, dem Polsterl Tanz und einer Polka aus der Steiermark. Mit der Matinee wiesen fünf begnadete Virtuosen auf die aktuelle Situation hin, die es mehr als je zuvor nötig werden lässt, für die Armen den Tisch zu decken. Die Zuhörer genossen eine musikgetränkte Stunde in der heimeligen Kapelle und ließen sich verzaubern mit Musik von Joseph Haydn, Kurt Rehfeld, Joseph Fiala, Franz Danzi, Claude Debussy und Terence Greaves. Menschen wie die Musiker von con.moto sorgen dafür, dass der Tisch für die Armen nicht leer wird. Kein „Eslein-streck-dich“ hatte sich in der Antonius-Kapelle eingefunden, jedoch zahlreiche Musikliebhaber, die eifrig für den guten Zweck spendeten.

Heimat / vol.at, 29.10.2015

thpezold, Lustenau.
In der Pfarrkirche St. Peter & Paul gab es ein ganz besonderes Konzert, gesammelt wurde für Albinos.

In Afrika werden den Körperteilen von Albinos magische Kräfte nachgesagt. Um auf die Verfolgung, Verstümmelung und Tötung dieser armen Menschen aufmerksam zu machen und um zu helfen, hatte sich quart.art zu einem Benefizkonzert in St. Peter & Paul entschlossen. Der Zeitpunkt am Abend vor dem Weltmissions-Sonntag war gut gewählt, im Rahmen dieser größten Solidaritätsaktion der Welt, sammeln mehr als eine Milliarde Katholiken, um besonders die 1.100 ärmsten Diözesen der Welt in Afrika, Asien und Lateinamerika zu unterstützen.

Verfolgt von Hexenjägern

Mit ihrem musikalischen Engagement setzten sich quart.art für die Albinos in Afrika ein. Hilfe für Menschen, die anders sind, die verfolgt und sogar getötet werden. Hände werden diesen armen Gejagten abgehackt, sollen sie doch magische Kräfte haben. Glücklicherweise gibt es auch in Afrika Pfarren, die sich dieser unglücklichen Opfer annehmen. Sie zu unterstützen haben sich quart.art auf die Fahne geschrieben.

Musikgenuss mit meditativem Charakter

Johann Sebastian Bach, Gabriel Verdalle, Nino Rota, Lars-Erik Larsson, es war ein besonderer Genuss für die Konzertbesucher, in dieser Atmosphäre von Stille und wohltuender Gleichgesinntheit Zeit der Muße zu verbringen. „Ganz besonders und von Herzen“ bezauberten die MusikerInnen von quart.art, Simone Bösch, Julia Scheier und Thomas Dünser ihr Publikum in der Pfarrkirche und sorgten für ein Gefühl der Solidarität und Menschlichkeit.

Silvia Thurner, Zeitschrift Kultur, 21.12.2014

 

Advent sowie Helfen und Teilen passen gut zueinander – Das Ensemble „Quart.Art“, Julia Scheier und engagierte junge Erwachsene stellten sich in den Dienst der guten Sache

Der Advent und die Vorweihnachtszeit bieten immer auch Anlass, um Benefizkonzerte zu geben. Ein besonderes Engagement zeigten Anabel Grabher und Magdalena Nussbaumer in Lustenau. Sie haben ein soziales Jahr im „Daddy Home“ in Südindien verbracht, wo bedürftige Menschen jeden Alters ein Zuhause finden. Nun veranstalteten sie zu Gunsten des von Pater Raja gegründeten Sozialprojektes ein Benefizkonzert. Das Ensemble „Quart.Art“ und die Harfenistin Julia Scheier stellten sich gerne in den Dienst der guten Sache und präsentierten in der Kirche St. Peter und Paul ein ansprechendes Konzert.
 
Zu Beginn erzählte Anabel Grabher von „Daddy Home“ in Südindien und ihren Erlebnissen mit dort lebenden Menschen. Seit sie dort ein soziales Jahr verbracht hat, ist sie mit Bewohnern des Hauses und dessen Gründer Pater Raja verbunden. Nun hatte die Studentin gemeinsam mit anderen die Idee, das Projekt auch von Vorarlberg aus finanziell zu unterstützen. Dafür wurden auch Grußkarten angefertigt und eigens gebackene Lebkuchenhäuschen zum Verkauf angeboten. Das stimmige Ambiente für diesen besonderen Abend schufen das Ensemble Quart.Art mit Simone Bösch (Flöte) Iradj Bastan Siar (Violine), Walter Tiefenthaler (Viola) und Thomas Dünser (Violoncello) sowie die Harfenistin Julia Scheier.

Abwechslungsreiche Werkauswahl

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Quartett in G-Dur von Franz Anton Hoffmeister. Das ansprechende Werk des Mozart-Zeitgenossen spielten die vier in guter Übereinstimmung, so dass der unterhaltsame Werkcharakter unterstrichen wurde. Die lupenreine und mit einem warmen Timbre versehene Tongebung der Flötistin Simone Bösch kam in den Bearbeitungen des Andantinos von W.A. Mozart (KV 299) und im Sicilienne op. 78 von Gabriel Fauré (arr. für Flöte und Harfe) besonders schön zum Ausdruck.

Mit den beiden Solowerken „Le Jardin Mouillé“ für Harfe solo von J.G. de la Presle und Jacques Iberts Scherzetto stellte Julia Scheier anregende Stimmungsbilder in den Raum. Den tänzerischen Duktus der beiden Werke kristallisierte sie mit ihrer transparenten Spielart heraus. Abschließend erklang das Quintett für konzertierende Harfe und Streichquartett des komponierenden Dichters E.T.A. Hoffmann in der Besetzung für Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Harfe. Das Quartett musizierte eher zurückhaltend und gewährte damit der Harfenistin viel Gestaltungsfreiraum, den sie auch nutzte. Für den herzlichen Applaus dankten die Ensemblemusiker mit „Gabriel’s Oboe“ von Ennio Morricone.

Auf diese Weise angeregt, stießen die angebotenen Lebkuchenhäuschen und die Grußkarten für den guten Zweck auf großes Interesse.

vol.at, 19.10.2014

Musik zur Abendstunde berührte die Herzen

Quart.Art ist in der Szene ein Begriff, dementsprechend groß war das Interesse beim Konzert am Samstagabend. Götzis. (thp) Die alte Kirche in Götzis bietet oftmals den Rahmen für ganz besondere Aufführungen. Am Samstagabend luden die Künstler von quart.art in die ehrwürdigen Räumlichkeiten der Kirche, die den Musikern zur Abendstunde eine hervorragende Akustik bot. Simone Melanie Bösch, Markus Ellensohn, Walter Tiefenthaler und Thomas Dünser, zusammen quart.art, hatten sich zur Verstärkung eine begabte Harfenistin geholt, Julia Scheier fügte sich problemlos in das Quartett ein.

Alte Meister im Gepäck

 Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wurde 1776 in Königsberg geboren, sein Quintett für konzertierende Harfe und Streichquartett in c-Moll, stammt aus dem Jahre 1807 und fand an diesem Samstagabend in der Alten Kirche seine besondere Erfüllung; Franz Anton Hoffmeister, stammt aus Rottenburg am Neckar, mit dem Quartett in G-Dur für Flöte, Violine, Viola und Violoncello op. 27, schuf er ein Werk wie für quart.art gemacht, um die Noten in Töne zu verwandeln und die Herzen der Zuhörer zu berühren. Simone Melanie Bösch bezauberte die Ohren der Zuhörer mit ihrer Flöte, begleitet von ihren Kollegen Markus Ellensohn, Walter Tiefenthaler und Thomas Dünser an den Streichinstrumenten, die mit Violine, Viola und Violoncello ein Feuerwerk der Gefühle in Form von Musik wiedergaben. Julia Scheier, als Gastharfenistin zum Quartett gestoßen, vervollständigte mit ihrem engelsgleichen Instrument die Kompositionen der alten Meister und stellte quasi das Tüpfelchen auf dem i dar. Abgerundet wurde das Konzert mit Stücken von Jacques Guillaume de Sauville de la Presle, Jacques Francois Antoine Ibert und Jean Émile Paul Cras. Die Welt um sich herum vergessen, nur der Musik lauschen, sie in sich wirken lassen und jeden Ton mit jeder Faser des Herzens aufnehmen, das sind die seltenen Momente, die man bei der Musik zur Abendstunde erleben darf.

vol.at, 24.06.2014

Quart.Art mit Musik zur Abendstunde

(Kommentar Andrea Pezold) Vier Virtuosen beglückten an Fronleichnam ihr Publikum mit eindrücklichen Klängen zur Abendstunde. Götzis. Es war ein besonderes Erlebnis für die Liebhaber der schönen Künste, am Donnerstagabend das Konzert von Quart.Art. genießen zu dürfen. Simone Melanie Bösch spielte die Flöte, Marion Abbrederis, die für Markus Kessler eingesprungen war, strich fast zärtlich ihre Violine, Walter Tiefenthaler zeigte virtuose Höchstleistungen auf der Viola. Die Alte Kirche in Götzis stellte den gebührenden Rahmen dar, für ein Konzert der Sonderklasse.

Alte Meister begeistern Publikum

Kein leichter Tobak, den das Publikum da in der Kirche zu Gehör bekam. Mit Stücken von Johann Christian Bach, Sebastian Bachs jüngstem Sohn, Francois Devienne, der selbst mehrere Instrumente, wie Klavier, Orgel, Querflöte und Fagott beherrschte und Jiri Druzecky (Georg Druschetzky), dem tschechischen Komponisten, hatte man ein fulminantes Programm zusammengestellt. Mit Musik im Herzen und ihrem professionellen Können, betörten Quart.Art ihre Zuhörer vom ersten bis zum letzten Ton.

Silvia Thurner, Zeitschrift Kultur, 27.10.13

Erzählende Musik zur guten Unterhaltung
 
Das Ensemble „Quart.Art“ und der Organist Michael Schwärzler gaben ein ansprechendes Konzert
 
In der Kapelle des Landeskonservatoriums gestalteten das Ensemble „Quart.Art“ mit Simone Bösch (Querflöte), Markus Kessler (Violine) Herlinde Tiefenthaler (Bratsche) und Thomas Dünser (Violoncello) sowie der Organist Michael Schwärzler ein stimmungsvolles Konzert zugunsten von „Pink Ribbon“, der österreichischen Krebshilfe Vorarlberg. Auf dem Programm standen unter anderem Werke der englischen Komponisten Christopher Tambling und Gordon Jacobs sowie „klassische“ Flötenquartette. Die Musiker spielten in einer ausgewogenen Kommunikation miteinander, gut integriert in den Gesamtklang wirkte das warme Timbre der Querflötistin Simone Bösch.
 

Die Werkauswahl zeigte die Vorliebe der Musiker für schwärmerisch romantische und balladenhaft erzählende Kompositionen. Den Mittelpunkt des Konzertes bildeten die „Four Facies“ des englischen Komponisten Gordon Jacobs. Nach barocken Vorbildern und Allussionen an englische Folkmusic wurden darin die einzelnen Stimmen geführt. Eine große Geste über einem betonten Bordun sowie ein Tanz rundeten das Werk ab. Ansprechend wirkte die Musik zu „Océane“ des französischen Komponisten Jerome Naulais, bei dem die Flötenstimme gut in den Streicherklang eingebettet wurde.

Typische Charaktereigenschaften

Weiters präsentierte das Ensemble „Quart.Art“ Ausschnitte aus zwei Flötenquartetten, die die typischen Charaktereigenschaften dieser Besetzung zum Ausdruck brachten. Das Allegro aus dem op. 3 von Franciszek Lessel, einem Schüler von Joseph Haydn, stellte die virtuos ausgestaltete Flötenstimme in den Vordergrund. Ferdinand Ries, Schüler und „Privatsekretär“ von Ludwig van Beethoven, entfaltete im Adagio con moto (aus dem Quartett WoO 35, Nr. 1) eine liedhaft angelegte melodische Linie. Simone Bösch füllte ihren Part poesievoll aus. Mit markant gesetzten harmonischen Wendungen und motivischen Korrespondenzen belebten die Ensemblemitglieder den musikalischen Fluss.

Gutes Fundament

Georg Philipp Telemanns Quartett TWV 43:g4 musizierten Simone Bösch, Markus Kessler, Herlinde Tiefenthaler und Thomas Dünser gemeinsam mit Michael Schwärzler, der den Basso Continuo an der Orgel verstärkte. Auf diese Weise entwickelte sich ein gutes Fundament, das den musikalischen Gestalten Volumen verlieh. Die Akustik in der Kapelle des Landeskonservatoriums und die räumliche Entfernung zur Orgel waren für die Musiker zwar eine große Herausforderung, aber als Ganzes gehört, kam die energiegeladene Musik gut zur Geltung.

Stimmungsbilder an der Orgel

Michael Schwärzler stellte an der Pflüger-Orgel unter anderem Werke des britischen Komponisten Christopher Tambling vor. Zu hören gab es zuerst die „Fanfare for St. Gregory“ und später „Moonlight on the Hills“ und „Trumpeting Tune“. Die Werktitel waren Programm für eine sentimentale Musik, die der Organist durch die Registrierung zusätzlich betonte. Theodore Dubois’ Werke „Marcietta“ und „Marche-Sortie“ bildeten ein anregendes Gegensatzpaar, das vor allem mit dem zweiten Stück eine wirkungsvolle Steigerung erfuhr.

Magazin MUSICAUSTRIA, www.musicaustria.at

(Auszug Kommentar von Silvia Thurner, 05.06.13) ... Thomas Thurnher hat bisher vor allem mit Chorkompositionen auf sich aufmerksam gemacht. Wenn er sich nun der Kammermusik zuwendet, ist es ihm wichtig, sich voll und ganz auf die Eigenheiten der Instrumente einzulassen und den Kern sowie die Grundidee eines Ensembles zu erfassen. „Wenn ich das treffe und mit meinem Eigenen verbinden kann, dann entstehen Lösungen, die in sich stimmig sind“, ist er sich sicher.
Neue Werke
Kürzlich hat er einen „Flirt“ für das neu formierte Ensemble „quart.art“ komponiert und wendet sich nun einem Werk für Violine und Orgel zu, das im Auftrag der Geigerin Elke Traxler für die Wiener Schubertkirche entsteht.
Der steirische Landesjugendchor „CantAnima“ hat im Rahmen von Styria Cantat IV vor zwei Jahren unter der Leitung von Franz Herzog das Werk „Anblick“ erstmals aufgeführt und nun kam ein Folgeauftrag für Styria Cantat VI. „Es ist für mich eine ganz große Auszeichnung, dass ich noch einmal beauftragt worden bin“, freut sich Thomas Thurnher.
Unsere Welt künstlerisch abbilden
Auch in kulturpolitischer Hinsicht ist er ein hellhöriger Mensch, der Stellung bezieht, wenn er es für notwendig erachtet. ...

vol.at, 23.12.2012

vol.at Götzis (ver)

Zum traditionellen Weihnachtskonzert in die Alte Kirche lud am vergangenen Samstag der Männerchor Götzis. Gesungen und musiziert wurde zugunsten der beiden Hilfsprojekte von Bischof Erwin Kräutler in Brasilien und dem Südafrika-Projekt „Jabulani“ von Rita Kresser. Unter dem Motto „Freu´ dich Erd´ und Sternenzelt “ bekamen die Konzertbesucher internationale Weihnachts- und Adventslieder zu hören. Eine besonders feierliche Note verlieh der junge Bariton Florian Kresser dem Konzert in der vollbesetzten Alten Kirche. Das Ensemble quart.art mit Simone Bösch, Petrus Goetzee, Guy Speyers und Thomas Dünser gab qualitativ hochwertige Stücke von Wolfgang A. Mozart, Franz A. Hoffmeister und Franz Krommer zum Besten. Unter der professionellen Leitung von Oskar Egle sangen die über 50 Sänger des Männerchores die Lieder aus der Schweiz, England, Irland, Italien und Österreich in Höchstform. Den Abschluss bildete der Liederzyklus „O Heiland reiß die Himmel auf“ von Werner Goedecke, der die Besucher wirklich in die Weihnachtsfeiertage einstimmte.

Homepage Männerchor Götzis, www.maennerchor-goetzis.at

22.12.2012 FREU DICH ERD´UND STERNENZELT...

Mit dieser Aufforderung und diesem Versprechen luden der Männerchor Götzis unter
der Leitung von Oskar Egle, der Bariton Florian Kresser, der Götzner Dreigesang mit Oskar Egle, Dr. Wilfried Müller, Bruno Fleisch, Iván Kárpáti am Klavier sowie das Ensembles quart.art mit Simone Bösch (Flöte), Petrus Goetzee (Violine), Guy
Speyers (Viola) und Thomas Dünser (Violoncello) am 22. Dezember 2012 zu ihrem
traditionellen Weihnachtskonzert in die alte Kirche in Götzis.Die Beteiligten vermochten in zwei Aufführungen den Konzertbesuchern mit
einer wohl abgestimmten Programmwahl aus internationaler und traditioneller
Weihnachtsliteratur und deren gefühlvollen und –reichen Interpretation auf höchstem
musikalischem Niveau die vorweihnachtliche Erwartung und christliche Freude eines
der höchsten Feiertage im Kirchenjahr spüren zu lassen. So gelingt Einstimmung
und zur Ruhe kommen. Alle Mitwirkenden durften sich über den großen Zuspruch
und überschwängliches Lob der Besucher aus dem ganzen Land freuen.
Da weihnachtliche Freude und karitative Hilfe zusammengehören, kann der
Männerchor Götzis sowie alle Beteiligten auf Grund der großzügigen, freiwilligen
Spenden der Konzertbesucher den bekannten Bischof Erwin Kräutler in Südamerika
sowie das Süd-Afrika-Projekt „Jabulani“ der Götznerin Rita Kresser mit einem
ansehnlichen Betrag von rund EUR 5.000,00 unterstützen.

vol.at, 17.12.2012

Konzert mit dem Ensemble QUART.ART

Bregenz. Die Vorarlberger Landesbibliothek lud auch heuer wieder zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in den Kuppelsaal der Landesbibliothek.

Dabei konnten das Ensemble QUART.ART mit seinem rund zweistündigen Programm das Publikum ebenso begeistern wie Franz Josef Köb, der ausgewählte heitere und besinnliche Texte vortrug.

Das Ensemble QUART.ART mit Simone Melanie Bösch (Flöte), Markus Kessler (Violine), Walter Tiefenthaler (Viola) und Thomas Dünser (Violoncello) brachten  an diesem Weihnachtskonzert im Kuppelsaal der Landesbibliothek Werke von Josef Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Krommer und Franz Anton Hoffmeister zur Aufführung.

Alle Musiker haben eine professionelle Ausbildung im In- und Ausland genossen und spielen in verschiedensten Orchestern und Ensembles wie z.B. Vorarlberger Symphonieorchester, Symphonieorchester Liechtenstein, Ensemble Plus.

Im Anschluss an die Veranstaltung waren alle eingeladen, die angebotenen köstlichen Weihnachtskekse zu probieren. 

Silvia Thurner, Zeitschrift Kultur, 13.12.2012

Ein Konzert mit Charme und Humor – das Flötenquartett „quart.art“ stellte sich vor und Franz Josef Köb las Weihnachtsgeschichten
 
Ein unterhaltsames Weihnachtskonzert bescherten das Flötenquartett „quart.art“ mit Simone Bösch, Markus Kessler, Herlinde Tiefenthaler und Thomas Dünser vielen BesucherInnen in der Landesbibliothek. Interpretiert wurden selten zu hörende Quartette von Haydn und Mozart sowie dessen Zeitgenossen Franz Krommer und Franz Anton Hoffmeister. Zwischen den Werkdeutungen bot Franz Josef Köb beste Unterhaltung mit Weihnachtsgeschichten von Robert Gernhardt und Selma Lagerlöf.
 

Vor einigen Monaten formierte sich das Quartett „quart.art“, das sich im schönen Ambiente des Kuppelsaales erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Eigentlich ist Walter Tiefenthaler der Bratschist des Quartetts, doch zwei Tage vor dem Konzert wurde ihm das Glatteis zum Verhängnis, spontan hat Herlinde Tiefenthalter den Bratschenpart übernommen. Die widrigen Umstände machten sich in den Werkdeutungen nicht unmittelbar bemerkbar, verständlicherweise agierten die Musiker jedoch etwas zurückhaltend.

Mehr konzertant als kammermusikalisch

Die eher hallige Akustik kam dem Gesamtklang des Ensembles sehr entgegen, so dass der in sich schön abgerundete und voluminöse Flötenklang von Simone Bösch den Raum hervorragend füllte. Getragen wurde sie vom homogen agierenden Streichtrio, das sich über weite Strecken in den Dienst der Flötistin stellte. Die dargebotenen Kompositionen waren weitgehend konzertant angelegt. In Joseph Haydns  Quartett III aus dem Op. 5 lenkten vor allem die Vorhaltwirkungen im Adagio die Aufmerksamkeit auf sich. Das Presto assai musizierten die Quartettmusiker energiegeladen.

Die Variationssätze in Mozarts Quartett in C-Dur (KV 285b) erklangen in einem abwechslungsreichen Rollentausch, der die jeweiligen Stimmencharaktere herauskristallisierte. Luftig und zugleich mit einem satten Ton wurde das Adagio musiziert. Aus dem Quartett Nr. 17 von Franz Krommer modellierten die Musiker vor allem den romantischen Gestus des Andante.

Der konzertant ausgestaltete Flötenpart kam in Franz Anton Hoffmeisters Quartett in G-Dur schön zum Ausdruck.

Eine Parodie und Besinnliches

Franz Josef Köb führte die Zuhörenden mit einem anregenden Erzählton und zwei Weihnachtsgeschichten in ganz unterschiedliche, vorweihnachtliche Welten. Robert Gernhardts humorvoll erzählte Geschichte vom Besuch eines Weihnachtsmannes, der vollkommen aus den Fugen geriet und die Eltern gehörig herausforderte, weil sie vor ihren Kindern unbedingt den Schein wahren wollten, war höchst amüsant nachvollziehbar. An die besondere Stimmung in der „Heiligen Nacht“ erinnerte Selma Lagerlöf.

Weihnachtskekse, Strudel und Stollen wurden im Anschluss an die Konzertlesung gerne angenommen und bildeten sozusagen das Tüpfelchen auf dem I.

Homepage Archiv Landesbibliothek Vorarlberg, www.vlb.vorarlberg.at

(Textausschnitt, 12.12.2012) ...Es ist uns ein Anliegen, uns zum Abschluss des Veranstaltungsjahres bei unseren Besuchern, den Leserinnen und Lesern mit einem Konzert zu bedanken.
Das diesjährige Weihnachtskonzert war wieder gut besucht und die Besucher äußerten sich begeistert über das gebotene Niveau. Musikalische Darbietung und Textvortrag beeindruckten. Für Walter Tiefenthaler (Viola), der sich bei einem Unfall bei Glatteis die Hand verletzt hatte, spielte seine Gattin Herlinde – ausgezeichnet.
Als Gast überraschte mit seinem Besuch, wie vor einem Jahr, der Genaralkonsul der Türkei, Herr Ayhan Enginar mit Gattin.