Viola: Guy Speyers, Südafrika

Guy Speyers was born in Port Elizabeth, South Africa. Guy studied violin and viola with Mr. Pierre Malan and Professor Jurgen Schwietering. In 2006 Guy achieved his Bachelor Degree in music performance from the Nelson Mandela Municipality University majoring in viola with violin as his second instrument. During this time he achieved his Associate of Trinity College diploma in violin performance and a Licenciate from Trinity College in viola performance. In 2007 Guy was appointed as the head of strings at Alexander road high school in Port Elizabeth. Guy was a member of the Eastern Cape Philharmonic orchestra from 2000 till 2009. In this orchestra Guy was a member of the 1st violins till 2005 and then moved to the viola section. In 2006 he became the leader for the viola section. Guy also performed as a soloist with this orchestra in the 2007 concerto festival. In addition to this he was the Orchestra representative from 2008 to 2009. From 2002 to 2006 Guy was a member of the South African National Youth Orchestra, in 2005 he was appointed as the leader of the viola section. In 2006 this orchestra was fortunate enough to have been invited to the Beethoven festival in Bonn Germany where they performed in the Beethoven hall. Guy is currently studying a performance Diploma with Professor Klaus Christa at the Vorarlberg Landeskonservatorium, Feldkirch, Austria. Guy has had master classes with prof Jack de wet, Daniel Rowland, Wolfgang Schmiet, Gareth Lubbe, Thomas Rieble and the Vertavo String Quartet

Violine: Markus Ellensohn

Geb. 1966 in Lustenau, aufgewachsen in Götzis, erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Violinunterricht bei Elmar Mayer. Anschließend war er Schüler an der Musikschule Mittleres Rheintal bei Ildiko Horvath und an der Musikschule Dornbirn bei István Hodász.
Er war mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und sammelte erste Orchestererfahrungen als langjähriges Mitglied des Jugendsinfonieorchesters Dornbirn und des Collegium Instrumentale Dornbirn.
Nach der Matura studierte er  Englisch und Musikerziehung an der Pädagogischen Akademie in Feldkirch und Violine am Landeskonservatorium für Vorarlberg  bei Prof. Rudolf Koelman und Prof. Roland Baldini. Seine Studien schloss er jeweils mit dem Lehrdiplom ab und begann 1992 seine Tätigkeit als Pädagoge. Er ist derzeit Lehrer für Violine und Viola an der Musikschule Lustenau. Im Schuljahr 2006-2007 Mentor für Lehrpraxis Violine am Landeskonservatorium für Vorarlberg. Im Jahre 2004 übernahm er die musikalische Leitung des Orchestervereines Götzis.
Seit 1991 ist Markus Ellensohn ständiges Mitglied des Symphonieorchesters Vorarlberg. 
Eine rege Konzerttätigkeit mit verschiedenen Orchestern und Ensembles in Österreich, Deutschland und der Schweiz ergänzen seine Aktivitäten.

Harfe: Julia Scheier, Hohenems

Studium am Vorarlberger Landeskonservatorium (Bachelor) und am Mozarteum Salzburg (Master) jeweils mit Auszeichnung. 1. Preis und „Sonderpreis der Jury“ bei dem für alle Instrumente zugänglichen Wettbewerb „Interpretation Neuer Musik“ 2010 in Salzburg. Weiterbildung in Alter Musik und dem Spiel der dreireihigen Barockharfe an der Schola Cantorum Basel. Meisterkurse bei Isabelle Perrin, Erika Waardenburg, Skaila Kanga, Naoko Yoshino u.a. Unterrichtstätigkeit an der Musikschule tonart Mittleres Rheintal und an der Musikschule Bregenzerwald. Solo-CD „The Crown of Ariadne“ mit Werken von Gabriel Fauré, Domenico Scarlatti, Jacques de la Presle, R. Murray Schafer.

Violine, Barockvioline: Susanne Mattle-Schele

1978 in Tirol geboren und begann das Violinspiel mit acht Jahren. Sie besuchte das Musikgymnasium in Innsbruck und erhielt am Tiroler Landeskonservatorium Violinunterricht bei Vladislav Markovic und Christos Kanettis. Ab 2001 studierte sie am Mozarteum Salzburg bei Harald Herzl und Annelie Gahl. 2004 schloss sie das Magisterstudium Instrumentalpädagogik ab, 2007 folgte das Diplom im Konzertfach Violine mit Schwerpunkt Alte Musik. Sie verbrachte ein Studienjahr am Real Conservatorio Superior in Madrid, um ihre Kenntnisse im Bereich der historischen Aufführungspraxis auf der Barockvioline bei Hiro Kurosaki zu vertiefen. Neben der Alten Musik (Concerto Stella Matutina, Salzburger Hofmusik, Academia Jacobus Steiner) bildet die Kammermusik einen weiteren Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit (Girardi-Quartett, Salzburger Mozartsolisten). Außerdem wirkt sie in diversen Orchestern mit, darunter im Mozarteum Orchester Salzburg, bei recreation-Graz und im Vorarlberger Symphonieorchester.

Violine: Marion Abbrederis, Dornbirn

Erhielt ihren ersten Violinunterricht an der Musikschule Dornbirn. 
Nach der Matura am Musikgymnasium schloss sie ihre Violinstudien mit dem Bachelor am Konservatorium Vorarlberg, und dem Konzertdiplom am Konservatorium Tirol erfolgreich ab, und vollendete ihre Ausbildung an der Hochschule Luzern, wo sie 2013 ihr Masterstudium im Hauptfach Violine und dem Schwerpunkt Orchesterspiel abschloss. 
Vielseitige Erfahrungen sammelte sie bei zahlreichen Engagements unter namhaften Dirigenten wie z B dem Jeunesse Orchester Wien, Junge Philharmonie Zentralschweiz, Tiroler Symphonieorchester, epos Kammerorchester und dem Lucerne Chamber Orchestra beim Lucerne Festival im KKL.
Meisterkurse belegte sie bei Anita Mitterer, Bruno Steinschaden, Thomas Riebel, Borika van den Booren, Christos Kanettis. 
Sie ist als Violinpädagogin an den Musikschulen Dornbirn, Am Hofsteig und Bregenzerwald tätig und unter anderem Mitglied des Symphonieorchester Vorarlberg.

Violine: Nikolaus Pfefferkorn

Musikstudium am Mozarteum in Salzburg, während des Studiums Substitut im Mozarteum-Orchester Salzburg und im Opernorchester des Teatro Massimo in Palermo/Sizilien. Seit 1986 Unterrichtstätigkeit an den Musikschulen Bludenz und Vaduz, FL. Mitwirkung in verschiedenen Orchestern, u.a. Sinfonie-Orchester Vorarlberg, Camerata Bregenz, Sinfonie-Orchester Zürich, Liechtensteinisches Sinfonie-Orchester,  Arpeggione-Orchester Hohenems. Ab 1985 Konzertmeister des Städtischen Orchesters Bludenz.  Von 1994-2005 Leiter des Jugend-Sinfonie-Orchesters des Bezirkes Bludenz. Kompositionsstudium am Konservatorium Schaffhausen bei Prof. David Angel (Los Angeles). Seit 2001 Leiter des Städtischen Orchesters Bludenz.

Viola: Gyöngyi Ellensohn

Geboren in Ungarn, erhielt mit 7 Jahren den ersten Geigenunterricht bei ihrer Mutter in der Musikvolks- und Musikhauptschule in ihrer Heimatstadt Miskolc. Dort lernte sie auch Klavier als zweites Hauptfach. 1994 Aufnahme ins Béla Bartók Konservatorium; 1995 Übersiedelung nach Vorarlberg und im Jahr 2000 Matura am Musikgymnasium Feldkirch; Begabtenstipendium des Landes Vorarlberg 1999; 2002 Lehrdiplom mit Auszeichnung am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch im Hauptfach Viola bei Klaus Christa und im Schwerpunktfach Klavier bei Ferenc Röczey; anschließend Konzertfachstudium Viola an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg bei Peter Langgartner; Abschluss mit dem Solistendiplom (Mag.art.) 2007; seit 2003 Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Dornbirn, an der Musikmittelschule Bergmannstraße Dornbirn und seit 2008 am BORG Lauterach; Mitwirkung in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen (Symphonieorchester Vorarlberg, Sinfonietta Vorarlberg, Ensemble Plus u.a.); regelmäßig auch solistische Auftritte.

Violine: Ingrid Loacker

Ingrid Loacker , geb. in Dornbirn, erhielt eine vielseitige musikalische Ausbildung (Kinder- und Jugendchor, Akkordeon, Violine, Jugendorchester). Nach der Matura erlangte sie das Lehrbefähigungsdiplom. In weiterer Folge erwarb sie wertvolle Orchester- und Kammermusikerfahrungen an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Dort schloss sie sowohl ein Philosophiestudium als auch das Konzertfachdiplom für Violine ab. Aktuell lebt sie mit ihrer Familie wieder in Dornbirn. Ingrid Loacker ist Mitglied namhafter Orchester und Ensembles, ua. Amici Musici, Concerto Stella Matutina, Sinfonieorchester Vorarlberg.

Orgel: Michael Schwärzler, Allgäu + Lustenau

Michael Schwärzler studierte Orgel, Cembalo und Saxophon am Landeskonservatorium Feldkirch, an der Musikhochschule München und an der Musikuniversität Wien. Prägende Lehrer waren u.a. Prof. Elisabeth Zawadke, Prof. Peter Planyavsky, Prof. Michael Gläser und Prof. Christian Maurer. Michael Schwärzler ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stipendien.Rege Konzertätigkeit als Organist und Saxophonist quer durch Europa. Seit September 2011 hauptamtlicher Kirchenmusiker in Lustenau-Rheindorf. Unterrichtstätigkeit bei Rieger-Orgelbau, Veranstalter von Konzertreihen.

Violine: Petrus Coetzee, Südafrika

Petrus Coetzee obtained a B.Mus degree from the University of Stellenbosch, South Africa, in 2006, specializing in solo violin performance.  In 2008 he received an Honours degree in Music Education and in the same year he also started playing the viola.  Petrus did a Masters in Chamber Music in both violin and viola, finishing his studies at the University of Stellenbosch in 2012.  Since 2004 Petrus has been a member of the University of Stellenbosch Symphony Orchestra where he had several opportunities to perform as the principal violinist of this orchestra.  During 2010 and 2011 he has been a full-time member of the Stellenbosch University String Quartet who received first prize at the 2010 Stellenbosch National Ensemble Competition.  In the same year they went on two tours to Europe to receive masterclasses with musicians such as Philippe Graffin, Frank Stadler and Stephan Goerner, to name a few.  In September 2011 this quartet won first prize in the Ensemble Category at the ATKV Muziq National Music Competition.  Since 2003 Petrus has been a member of the South African National Youth Orchestra and performed as the co-principal violinist of this orchestra in 2009.  During his studies in South Africa Petrus taught violin and viola part-time at several music schools and performed as a freelance violinist and violist for several orchestras in the Western Cape region, such as the Cape Philharmonic Orchestra.  In September 2011 Petrus started furthering his studies in Viola at the Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch, Austria, with Prof. Klaus Christa.  In August 2012 he attended the Bad Leonfelden Somerakademie, where he received masterclasses with Thomas Riebl.  Petrus freelances as violinist and violist for several ensembles and orchestras in the Vorarlberg region, such as the Symphonieorchester Vorarlberg and the Sinfonietta Vorarlberg.

Flöte: Maria Faderny, Dornbirn

Die in Hohenems aufgewachsene Flötistin Maria Faderny erhielt ihren ersten Querflötenunterricht von Mag. Firouzeh Navai-Thagadossi an der Musikschule Dornbirn. Weiterführend studierte sie Instrumentalpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Mag. Furugh Karimi Djafar-Zadeh und Univ. Prof. Walter Wretschitsch, wo sie ihr Magisterstudium mit Auszeichnung abschloss. Während ihrer Studienzeit unterrichtete Maria Faderny bereits an der Wiener Volkshochschule und der Musikschule Dornbirn, sowie an der Musikschule Großes Walsertal-Blumenegg. Seit 2008 unterrichtet sie hauptamtlich an der Musikschule Dornbirn.
Erste Erfahrungen im Orchesterspiel sammelte Maria Faderny im Jugendsinfonieorchester der Musikschule Dornbirn, in dem sie seit 1994 ständiges Mitglied ist. Ebenso ist sie Mitglied im Collegium Instrumentale und Salonorchester der Musikschule Dornbirn. Weiters wirkte sie im Orchesterverein Arbon und im Orchester der Franz Lehar Gesellschaft mit.

Viola: Herlinde Tiefenthaler, Feldkirch

Komposition: Thomas Thurnher, Dornbirn

Thomas Thurnher geht als Komponist seinen Weg konsequent und ohne sich drängen zu lassen. Innerhalb der Chorlandschaft hat er sich bereits einen guten Namen geschaffen, Kompositionsaufträge für „Styria Cantat“ und für den international renommierten Chorwettbewerb „Porcia“ in Spittal an der Drau  bezeugen das. Im ORF wurde kürzlich das Werk „Impossible Grace“ zur Uraufführung gebracht. Und ein vorläufiger Höhepunkt in der Komponistenlaufbahn von Thomas Thurnher war die Uraufführung des Klavierquintetts „Kinderwirklichkeiten“ mit dem deutschen Henschel Quartett im Rahmen der Abonnementreihe „DornbirnKlassik“.

Im Brotberuf ist der in Dornbirn lebende Komponist als Lehrer am Gymnasium tätig. Vor einigen Jahren hat er sein Kompositionsstudium bei Herbert Willi am Landeskonservatorium abgeschlossen. Selbstbewusst beschreibt Thomas Thurnher seinen kompositorischen Stil, der harmonisch an die Tradition anschließt und im Hinblick auf die Form dem jeweiligen Werk angepasst wird. „Bewusst habe ich meine Werke für Konsonanzen geöffnet, weil sie mir einen Weg in eine neue, mir eigene Musik weisen“, so der Komponist. „Manchmal wächst die Musik von selber und ich brauche sie nur hinzuschreiben, manchmal forme ich den Gedanken wie Wachs oder Ton oder ich schmiede ihn, wie der Schmied ein Eisen schmiedet.“ ....

Neue Werke
Kürzlich hat er einen „Flirt“ für das neu formierte Ensemble „quart.art“ komponiert und wendet sich nun einem Werk für Violine und Orgel zu, das im Auftrag der Geigerin Elke Traxler für die Wiener Schubertkirche entsteht.
Der steirische Landesjugendchor „CantAnima“ hat im Rahmen von Styria Cantat IV vor zwei Jahren unter der Leitung von Franz Herzog das Werk „Anblick“ erstmals aufgeführt und nun kam ein Folgeauftrag für Styria Cantat VI. „Es ist für mich eine ganz große Auszeichnung, dass ich noch einmal beauftragt worden bin“, freut sich Thomas Thurnher.
Unsere Welt künstlerisch abbilden
Auch in kulturpolitischer Hinsicht ist er ein hellhöriger Mensch, der Stellung bezieht, wenn er es für notwendig erachtet. Im Gespräch gibt er zu bedenken, dass ein Komponist um jede Aufführung kämpfen und betteln muss. Deswegen wünscht er sich von den kulturell Verantwortlichen, dass sie meinungsbildend wirken und das Neue als Qualität anerkennen, „weil es tatsächlich unsere jetzige Welt abbildet.“ Silvia Thurner, Magazin musicaustria, 05.06.2013

Texte, Sprecher: Franz Josef Köb, Dornbirn

Dr. Franz Josef Köb, 34 Jahre lang Wissenschaftsjournalist beim ORF, Landesstudio Vorarlberg, seit 2010 selbständiger Erwachsenenbildner, freischaffender Moderator, Autor und Sprecher, organisiert für die Arbeiterkammer Vorarlberg die Vortragsreihe „Wissen fürs Leben".